OpenMates verspricht Chat-Verschlüsselung und Datenschutz in LLMs

Das Open Source Projekt OpenMates adressiert ein zentrales Problem heutiger KI-Dienste: fehlende Kontrolle über eigene Daten. Während viele KI-Plattformen Nutzereingaben serverseitig speichern, auswerten oder für Training nutzen, setzt OpenMates auf Zero-Knowledge-Verschlüsselung und Open Source. Inhalte sollen clientseitig verschlüsselt werden, sodass Betreiber keinen Zugriff auf Chats und Daten haben.

Datenschutzrechtlich relevant ist zudem die Möglichkeit zum Self-Hosting. Nutzer und Organisationen können OpenMates auf eigener Infrastruktur betreiben und entscheiden selbst, welche KI-Modelle oder externen Dienste angebunden werden. In Kombination mit der AGPL-Lizenz, die Transparenz und Offenlegung von Änderungen erzwingt, bietet OpenMates damit einen Gegenentwurf zu intransparenten KI-Clouds und stärkt digitale Souveränität.

Related Posts

Microsoft verschleiert globale Datenflüsse von Polizeidaten

Recherchen von Computer Weekly zeigen, dass Microsoft zentrale Informationen über internationale Datenflüsse seiner Cloud-Infrastruktur vor UK-Behörden zurückhält. Laut freigegebenen Dokumenten verweigerte der Konzern der Scottish Police Authority (SPA) und Police Scotland detaillierte Angaben dazu, in welche Länder ihre in Microsoft 365 gehosteten Daten übertragen oder von wo aus sie abgerufen werden können.

Read More

Kabinett beschließt Umsetzung der NIS-2-Richtlinie – mehr Cybersicherheit für Deutschland

Die Bundesregierung hat am 30. Juli 2025 die Umsetzung der europäischen NIS-2-Richtlinie beschlossen. Ziel ist es, die digitale Sicherheit in Wirtschaft und Verwaltung deutlich zu stärken und europäische Sicherheitsstandards in deutsches Recht zu überführen.

Read More

Israel ruft 700 chinesische Dienstfahrzeuge wegen Spionagegefahr zurück

Die israelischen Streitkräfte (IDF) haben laut Medienberichten rund 700 chinesische Fahrzeuge aus dem Fuhrpark hochrangiger Offiziere zurückgerufen. Hintergrund sind Sicherheitswarnungen, wonach in den Autos verbaute Kameras, Mikrofone, Sensoren und Kommunikationssysteme potenziell zur Datenübertragung oder Spionage missbraucht werden könnten.

Read More