Proof of Concept zur Microsoft Remote Registry-Client Privilege Escalation Schwachstelle CVE-2024-43532

Am 19. Oktober 2024 entdeckte der Akamai-Forscher Stiv Kupchik eine kritische Sicherheitslücke (CVE-2024-43532) im Microsoft Remote Registry-Client. Diese Schwachstelle ermöglicht eine Erhöhung der Berechtigungen (EoP) und hat einen CVSS-Score von 8.8. Sie missbraucht veraltete Transportprotokolle, um NTLM-Anmeldeinformationen zu relayn, was Angreifern ermöglicht, Zertifikate für die Domänenauthentifizierung zu erhalten. Microsoft hat die Lücke im Oktober 2024 gepatcht. Betroffene Windows-Versionen sollten dringend aktualisiert werden, um diese Schwachstelle zu beheben.

Weitere Informationen: Akamai.

Related Posts

Kritische Schwachstelle in Oracle WebLogic Server (CVE-2024-21216)

Eine schwerwiegende Sicherheitslücke (CVE-2024-21216) in Oracle WebLogic Server, Versionen 12.2.1.4.0 und 14.1.1.0.0, ermöglicht Angreifern, das System ohne Authentifizierung über T3- oder IIOP-Protokolle zu kompromittieren. Erfolgreiche Angriffe können zur vollständigen Übernahme des Servers führen. Diese Schwachstelle hat eine CVSS-Basisbewertung von 9.8 (kritisch), da Vertraulichkeit, Integrität und Verfügbarkeit gefährdet sind. Es wird dringend empfohlen, betroffene Versionen zu aktualisieren. Weitere Details unter Oracle Advisory.

Read More

Neue Supply-Chain Angriffstechnik manipuliert CLI Befehle

Eine neue Supply-Chain-Angriffstechnik, die von Checkmarx entdeckt wurde, zielt auf die Manipulation von CLI-Befehlen (Command Line Interface) ab. Die Angreifer platzieren bösartige Open-Source-Pakete in öffentlichen Repositories. Diese Pakete enthalten versteckten Schadcode, der beim Installieren von legitimen Abhängigkeiten heimlich ausgeführt wird. Sobald das infizierte Paket installiert ist, können Angreifer beliebige CLI-Kommandos manipulieren und Trojaner in den Befehlsablauf einschleusen. Dies ermöglicht es, Schadcode beim Ausführen alltäglicher Befehle zu starten, wodurch komplette Systeme kompromittiert werden können.

Read More

Umgehung von "noexec" und Ausführung beliebiger Binärdateien: Techniken und Risiken

In einem kürzlich veröffentlichten Artikel auf THC.org wird ein innovativer Ansatz zur Umgehung der “noexec”-Einschränkung in Linux-Systemen vorgestellt. Die “noexec”-Option verhindert normalerweise das Ausführen von Programmen auf bestimmten gemounteten Dateisystemen. Die vorgestellte Methode nutzt jedoch eine Reihe von Techniken, um trotzdem beliebige Binärdateien auszuführen. Dies birgt erhebliche Risiken für die Systemsicherheit, da es Angreifern ermöglicht, auf vermeintlich geschützten Systemen schadhaften Code zu starten.

Read More