Remote Code Execution durch unsichere Session-Speicher-Konfiguration in Splunk Enterprise (CVE-2024-45733)

Table of Contents

Am 14. Oktober 2024 wurde eine kritische Schwachstelle (CVE-2024-45733) in Splunk Enterprise für Windows-Systeme veröffentlicht. Betroffen sind Splunk-Versionen unter 9.2.3 und 9.1.6. Die Schwachstelle ermöglicht einem Benutzer mit niedrigen Berechtigungen, der keine “admin”- oder “power”-Rollen besitzt, Remote Code Execution (RCE) auszuführen. Ursache ist eine unsichere Konfiguration des Session-Speichers in Splunk Web. Der CVSS-Score liegt bei 8.8 (hoch).

Betroffene Versionen:

  • Splunk Enterprise 9.2.0 bis 9.2.2
  • Splunk Enterprise 9.1.0 bis 9.1.5

Lösung:

Splunk empfiehlt ein Upgrade auf die Versionen 9.3.0, 9.2.3 oder 9.1.6, um die Schwachstelle zu beheben.

Weitere Details zu den Workarounds und Fixes finden Sie in der offiziellen Advisory.

Related Posts

BSI Bericht: Sicherheitslücken im Passwortmanager Vaultwarden

Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) hat kürzlich eine detaillierte Codeanalyse des Open-Source-Passwortmanagers Vaultwarden durchgeführt. Dabei wurden vier Sicherheitslücken identifiziert, die das Vertrauen in die Sicherheit des Tools infrage stellen. Besonders schwerwiegend ist die unzureichende Schlüsselrotation sowie Schwächen bei der Trennung von Sitzungen, wodurch es Angreifern möglich sein könnte, auf sensible Informationen zuzugreifen. Zudem besteht ein Risiko durch HTML-Injection-Angriffe, die das Einschleusen bösartiger Inhalte ermöglichen könnten.

Read More

Phishing durch manipulierte Links in RTF Files

RTF-basierte Phishing-Angreifer haben eine neue, raffinierte Technik entdeckt, die das @-Symbol und das Unicode-Zeichen \u200b (ein sogenannter Zero-Width-Space) verwendet, um schädliche Links zu verschleiern. Angreifer nutzen das Zero-Width-Space-Zeichen, um URLs zu verändern und visuell unsichtbar zu machen, sodass die gefälschten Links für Nutzer und viele automatisierte Sicherheitstools schwer erkennbar sind.

Read More

Neue Supply-Chain Angriffstechnik manipuliert CLI Befehle

Eine neue Supply-Chain-Angriffstechnik, die von Checkmarx entdeckt wurde, zielt auf die Manipulation von CLI-Befehlen (Command Line Interface) ab. Die Angreifer platzieren bösartige Open-Source-Pakete in öffentlichen Repositories. Diese Pakete enthalten versteckten Schadcode, der beim Installieren von legitimen Abhängigkeiten heimlich ausgeführt wird. Sobald das infizierte Paket installiert ist, können Angreifer beliebige CLI-Kommandos manipulieren und Trojaner in den Befehlsablauf einschleusen. Dies ermöglicht es, Schadcode beim Ausführen alltäglicher Befehle zu starten, wodurch komplette Systeme kompromittiert werden können.

Read More