Serviettenfirma nach Hackerangriff insolvent

Ein schwerwiegender Hackerangriff hat die Traditionsfirma Fasana aus Euskirchen in eine existenzielle Krise gestürzt. Fasana stellt seit mehr als 100 Jahren Servietten her. Nach der Cyberattacke vom 19. Mai 2025, bei der unter anderem Erpresserbriefe über Drucker ausgegeben wurden und sämtliche IT-Systeme lahmgelegt wurden, musste das Unternehmen nun Insolvenz anmelden. Rund 240 Mitarbeitende sind betroffen.

Die Angreifer verwendeten offenbar sogenannte Ransomware, die alle Rechner unbrauchbar machte. Erst nach Tagen konnte ein Teil der Systeme wieder hochgefahren werden. In der Zwischenzeit war die Produktion weitgehend stillgelegt, auch Rechnungsstellung und Auftragsbearbeitung waren nicht möglich.

Laut Insolvenzverwalter beläuft sich der Schaden auf mehrere Millionen Euro. Dennoch besteht Hoffnung: Ein Käufer für das Unternehmen wird gesucht, der Betrieb wurde bereits schrittweise wieder aufgenommen, und erste Auslieferungen laufen seit vergangener Woche.

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