Sophos behebt fünf Sicherheitslücken in Sophos Firewall – Zwei kritisch

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Am 21. Juli 2025 veröffentlichte Sophos einen Sicherheitshinweis zur Behebung von fünf Sicherheitslücken in seiner Firewall-Produktlinie. Zwei der Schwachstellen wurden als kritisch eingestuft, drei weitere als hoch bis mittel.

Die wichtigsten CVEs im Überblick:

  • CVE-2025-6704 (kritisch):
    Vorab authentifizierte Remote-Code-Ausführung durch arbiträres Dateischreiben in Kombination mit aktivierter SPX-Funktion und High Availability (HA).
    Betroffen: ca. 0,05 % der Systeme
  • CVE-2025-7624 (kritisch):
    SQL-Injection im alten SMTP-Proxy bei aktiver Quarantänepolitik kann zur Remote-Code-Ausführung führen.
    Betroffen: bis zu 0,73 % der Geräte
  • CVE-2025-7382 (hoch):
    Command Injection über WebAdmin erlaubt benachbarten Angreifern prä-authentifizierten Codezugriff auf HA-Zweitgeräte.
  • CVE-2024-13974 (hoch):
    DNS-Manipulation über Up2Date-Komponente ermöglicht Remote-Code-Ausführung.
  • CVE-2024-13973 (mittel):
    Post-auth SQL-Injection in WebAdmin könnte administrativen Codezugriff erlauben.

Schutz & Updates:

  • Alle Schwachstellen wurden durch Hotfixes automatisch behoben, sofern die Option „Automatische Hotfix-Installation erlauben“ aktiviert ist (Standard).
  • Nutzer älterer Sophos-Versionen müssen auf mindestens v21.0 MR1 aktualisieren, um abgesichert zu sein.
  • Eine aktive Ausnutzung wurde bislang nicht beobachtet.

📌 Empfehlung: Sophos-Firewall-Admins sollten umgehend prüfen, ob ihre Systeme aktuell sind:
🔗 Hotfix-Status prüfen

🔗 Weitere Infos zu den CVEs:
CVE-2025-6704 | CVE-2025-7624 | CVE-2025-7382 | CVE-2024-13974 | CVE-2024-13973

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