SOTI Studie: Drucker sind ein Einstiegstor für Hacker
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Eine aktuelle Studie von SOTI zeigt, dass Drucker ein häufig übersehenes IT Sicherheitsrisiko darstellen. Laut der Untersuchung haben 73 % der befragten IT-Experten in den letzten 12 Monaten mindestens einen Druckersicherheitsvorfall erlebt. Dennoch ist das Thema Druckersicherheit nur bei 19% der befragten Unternehmen präsent. Hier besteht dringender Aufklärungsbedarf, da im Kern Drucker von Angreifern wie ein normaler Computer ausgenutzt werden kann und daher auch Drucker genauso ernst genommen werden sollten wie sämtliche andere Betriebshardware.
Die häufigsten Angriffsvektoren auf Drucker
Die Studie identifiziert mehrere Angriffsvektoren, über die Cyberkriminelle Drucker als Einfallstore nutzen:
- Malware-Infektionen betreffen 44 % der Befragten und zeigen, wie Drucker zur Verbreitung schädlicher Software innerhalb von Netzwerken missbraucht werden können.
- Unautorisierter Zugriff auf Druckdaten, den 38 % der Teilnehmer erlebt haben, weist auf das Risiko hin, dass sensible Informationen abgefangen werden.
- Datenexfiltration, von 32 % berichtet, beschreibt den Diebstahl von Daten durch externe Angriffe.
Die wichtigsten Schwachstellen in Druckern
Um effektiv gegen diese Bedrohungen vorzugehen, ist es wichtig, die Hauptursachen zu verstehen. Die Studie hebt folgende Schwachstellen hervor:
- Veraltete Firmware bei 52 % der Befragten, was Drucker anfällig für bekannte Sicherheitslücken macht.
- Unsichere Standardkonfigurationen, die in 48 % der Fälle genannt wurden, erleichtern unerwünschten Zugriff.
- Mangelnde Authentifizierung und Autorisierung bei 46 %, was unberechtigten Personen Zugriff auf Druckerfunktionen ermöglicht.
Die größten Risiken
Die Folgen solcher Sicherheitsvorfälle können gravierend sein:
- Finanzielle Verluste, genannt von 42 % der Teilnehmer, können durch Betrug, Wiederherstellungskosten und Ausfallzeiten entstehen.
- Identitätsdiebstahl (39 %) bedroht sowohl Individuen als auch Unternehmen durch den Missbrauch gestohlener Daten.
- Reputationsschaden (37 %) kann langfristige negative Auswirkungen auf das Vertrauen von Kunden und Partnern haben.
Empfehlungen für Drucker
Um sich gegen diese Risiken zu schützen, empfiehlt die Studie mehrere Maßnahmen:
- Regelmäßige Firmware-Aktualisierungen schließen Sicherheitslücken und schützen vor bekannten Angriffsmethoden.
- Ändern der Standardkonfigurationen erhöht die Hürde für unautorisierten Zugriff.
- Implementierung von Authentifizierungs- und Autorisierungsmechanismen stellt sicher, dass nur berechtigte Personen Zugriff haben.
- Schulungen für Mitarbeiter verbessern das Bewusstsein und die Handhabung von Druckersicherheit.
- Investition in Druckersicherheitslösungen bietet zusätzlichen Schutz durch spezialisierte Software und Hardware.