US-Einwanderungsbehörde bestellt israelischen Staatstrojaner zur Kontrolle von Einreisenden

Die US-Einwanderungsbehörde ICE plant offenbar den Einsatz des Staatstrojaners Graphite der israelischen Firma Paragon Solutions. Ein aktualisierter Vertrag sieht eine komplette Lösung mit Lizenzen, Hardware, Wartung und Schulung vor. Mit Graphite lassen sich Smartphones umfassend überwachen – auch verschlüsselte Messenger wie WhatsApp. Damit könnten künftig Reisende bei der Einreise noch stärker ins Visier geraten.

Ursprünglich hatte die Biden-Regierung 2023 den Einsatz gestoppt, weil der Vertrag im Widerspruch zu einem Präsidentenerlass gegen riskante Spionagesoftware stehen könnte. Dennoch gab es schon damals Hinweise, dass die DEA Graphite nutzte und sogar an Partnerbehörden in Mexiko weitergab.

Related Posts

OpenAI will kritische ChatGPT-Verläufe Behörden melden

Das KI-Unternehmen OpenAI plant, bei gefährlichen Inhalten in ChatGPT-Konversationen stärker einzugreifen. Wenn Nutzer anderen Menschen ernsthaft Schaden androhen, sollen entsprechende Verläufe von einem Team geprüft und – falls akute Gefahr besteht – an die Strafverfolgung weitergegeben werden.

Read More

xAI veröffentlicht versehentlich Hunderttausende Grok-Chatprotokolle – inklusive heikler Inhalte

Laut einer Recherche von Forbes hat Elon Musks KI-Firma xAI ohne Vorwarnung hunderttausende Konversationen seines Chatbots Grok öffentlich gemacht – viele davon sind über Google-Suche frei auffindbar.

Read More

Google ADs von Salesforce-Datenklau betroffen

Google hat bestätigt, im Juni 2025 Opfer derselben Salesforce-CRM-Datendiebstahlserie geworden zu sein, die aktuell mehreren Konzernen zu schaffen macht. Hinter den Angriffen steckt laut BleepingComputer die Hackergruppe ShinyHunters, die per Voice-Phishing (Vishing) Zugang zu Salesforce-Instanzen erlangt, Kundendaten abzieht und anschließend Lösegeld fordert. Bei Google Ads wurden laut eigenen Angaben nur grundlegende, teils öffentlich verfügbare Geschäftsdaten von kleinen und mittleren Unternehmen entwendet. Neben Google sind unter anderem Adidas, Qantas, Allianz Life, Cisco sowie LVMH-Marken betroffen. In mindestens einem Fall zahlte ein Unternehmen bereits rund 400.000 US-Dollar in Bitcoin, um eine Veröffentlichung zu verhindern.

Read More