Westfälische Stahlgesellschaft von Ransomware Angriff betroffen

Am 9. Juni 2024 wurde die Westfälische Stahlgesellschaft Opfer eines Cyberangriffs mit Ransomware. Der Angriff, der am Morgen des 10. Juni entdeckt wurde, führte zur Verschlüsselung wesentlicher IT-Systeme des Unternehmens und beeinträchtigte somit die Produktion, Lagerhaltung und Logistik erheblich. Die Firmengruppe informierte die Öffentlichkeit und ihre Geschäftspartner zeitnah über den Vorfall und die eingeleiteten Maßnahmen.

Nach ersten Analysen handelt es sich um einen Ransomware-Angriff, bei dem die Angreifer nicht nur Daten verschlüsselten, sondern auch bestimmte Informationen von den Systemen des Unternehmens herunterluden. Betroffen waren vor allem geschäftliche Kontaktdaten von Mitarbeitern externer Geschäftspartner, jedoch keine sensiblen personenbezogenen Informationen. Insgesamt konnten die meisten Systeme und Daten bereits aus Backups wiederhergestellt werden, und die Produktion blieb weitgehend ungestört.

Die IT-Experten der Westfälischen Stahlgesellschaft sowie externe Fachleute arbeiten derzeit intensiv an der genauen Analyse des Angriffs und dem sicheren Wiederaufbau der IT-Infrastruktur. Es wird erwartet, dass ein Großteil der Kernsysteme, darunter Warenwirtschaft, Produktion und Buchhaltung, kurzfristig wieder betriebsbereit sein wird.

Nach der Entdeckung des Angriffs wurden umgehend alle Internetverbindungen zu den IT-Systemen abgeschaltet, um eine weitere Verbreitung der Schadsoftware zu verhindern. Die Westfälische Stahlgesellschaft hatte bereits vor dem Vorfall moderne Sicherheitssysteme wie Multi-Faktor-Authentifizierung und Endpoint Detection and Response (EDR) im Einsatz. Diese Systeme werden nun weiter evaluiert und bei Bedarf verstärkt, um zukünftige Angriffe zu verhindern.

Geschäftspartner wurden bereits in zwei Benachrichtigungen über den Vorfall informiert und können dies an ihre Mitarbeiter weitergeben.

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