White House führt „U.S. Cyber Trust Mark“ für vernetzte Geräte ein

Am 7. Januar 2025 hat das Weiße Haus das „U.S. Cyber Trust Mark“-Programm gestartet – ein freiwilliges Sicherheitslabel für vernetzte Geräte. Die von der Federal Communications Commission (FCC) verwaltete Initiative soll Verbrauchern helfen, die Cybersicherheit von Smart-Home-Produkten wie Babyphones oder Sicherheitssystemen besser einzuschätzen.

Nach einer 18-monatigen öffentlichen Konsultation genehmigte die FCC das Programm einstimmig. Gerätehersteller können ihre Produkte anhand von Sicherheitsstandards des National Institute of Standards and Technology (NIST) zertifizieren lassen und das neue Siegel erhalten. Große Unternehmen wie Amazon und Best Buy unterstützen das Programm und wollen Verbraucher gezielt informieren.

Das Label soll die Sicherheit smarter Geräte transparenter machen und Hersteller zu besseren Schutzmaßnahmen motivieren – ähnlich wie das EnergyStar-Label für Energieeffizienz. Das Programm startet offiziell 2025, und zertifizierte Produkte werden bald im Handel verfügbar sein.

Related Posts

Datenschutz-Problem: Smart-TVs tracken Userverhalten mit ACR im Opt-Out Verfahren

Im Oktober 2024 veröffentlichten Forscher der CalTec die Studie „Watching TV with the Second-Party“, die Automatic Content Recognition (ACR) in Smart-TVs untersucht. ACR ist eine Technologie, die automatisch Inhalte erkennt, die auf dem Fernseher abgespielt werden, und diese Informationen an Server übermittelt. Dabei werden regelmäßig Bild- oder Audioschnipsel erfasst, die dann mit einer zentralen Datenbank abgeglichen werden, um das genaue Programm oder den Film zu identifizieren, das/die ein Nutzer sieht.

Read More

Datenleck in Apples Wi-Fi Positionierungssystem gibt weltweit Gerätestandorte preis

Forscher der Uni Maryland haben in einem Paper aufgezeigt, dass das Wi-Fi-basierte Positionierungssystem (WPS) von Apple zu einer erheblichen globalen Datenschutzbedrohung führen kann. Diese Systeme, die moderne mobile Geräte zur Positionsbestimmung durch nahegelegene Wi-Fi-Zugangspunkte nutzen, können von Angreifern ausgenutzt werden, um eine weltweite Momentaufnahme der geolokalisierten Wi-Fi-BSSIDs (Basic Service Set Identifiers) zu erstellen.

Read More

Datenleck: Chinesischer Balkonkraftwerkhersteller Deye weist Verantwortung von sich

Auf dem Blog von Günther Born wird berichtet, dass Balkonkfraftwerkbesitzer über die Deye-Cloud auf Solardaten einer fremden Person zugreifen konnte. Die Wechselrichter von Deye, die in vielen Balkonkraftwerken und Solaranlagen in Deutschland eingesetzt werden, sind über das Internet verbunden und speisen Daten in eine Cloud in China. Dies wirft nicht nur erhebliche Datenschutzprobleme auf, da fremde Anlagendaten samt persönlicher Informationen sichtbar wurden, sondern ist über dies noch schlecht programmiert, so dass man Anlagendaten fremder Besitzer angezeigt bekommt. Deye bestritt laut Born das Problem, und verweist darauf, dass die Nutzer die fremden Anlagen selbst angelegt haben sollen.

Read More