Datenleck an Uni Innsbruck: 23.000 Stammdaten von Hackern gestohlen

An der Universität Innsbruck ereignete sich ein Datenleck, bei dem rund 23.000 Stammdaten von Studierenden widerrechtlich heruntergeladen wurden. Der Vorfall ereignete sich am Abend des 21. Dezembers. Die Universität hat daraufhin Gegenmaßnahmen ergriffen und sowohl die betroffenen Studierenden als auch die Datenschutzkommission informiert. Zusätzlich wurde die Polizei eingeschaltet.

Die entwendeten Stammdaten enthielten persönliche Informationen wie Namen, Geburtsdaten, Geschlecht, Wohnsitz und die universitären E-Mail-Adressen der Studierenden. Trotz des Datenklaus besteht für die betroffenen Studierenden kein unmittelbarer Handlungsbedarf. Sie wurden jedoch aufgefordert, in der nächsten Zeit besonders auf mögliche Phishing-Versuche zu achten und Verdachtsfälle an den Zentralen Informatikdienst der Universität Innsbruck zu melden.

Die Hintergründe, Motive und Täter des Datenklaus sind derzeit noch unbekannt und Gegenstand der laufenden Ermittlungen.

Quellen:

Related Posts

Web-Injection Attacken auf Banktransaktionen haben 2023 wieder zugenommen

Webinjektionen, eine bevorzugte Methode verschiedener Banking-Trojaner, haben in der Cyberkriminalität wieder zugenommen. Eine neue Malware-Kampagne, die seit Anfang 2023 über 40 Banken in Nordamerika, Südamerika, Europa und Japan betrifft, nutzt JavaScript-Webinjektionen, um sensible Informationen zu kompromittieren. Sicherheitsforscher vermuten eine Verbindung zur DanaBot-Malware. Die Kampagne zielt darauf ab, beliebte Bankanwendungen zu kompromittieren und Benutzeranmeldeinformationen abzufangen. Die Malware wird über ein extern gehostetes Skript geliefert, das in die Kopfzeile der HTML-Dokumente der Webseite eingefügt wird. Der Code ist absichtlich verschleiert und dynamisch, wobei er kontinuierlich Befehle vom Kontrollserver erhält und sich anpasst. Die Tricks der Hacker sind sehr subtil, am Ende geht es aber darum, webseiten auf denen bezahlt werden soll so zu manipulieren, dass Eingaben zu Passwörtern, Nutzernamen und Zahlungsinformationen abgegriffen werden, indem die Formulare manipuliert werden und anschliessend eine Fehlermeldung im Stil - die gewünschte Transaktion konnte nicht durchgeführt werden, versuchen Sie es bitte später nochmal - angezeigt wird, obwohl im Hintergrund bereits die Daten versand wurden, jedoch an die Hacker.

Read More

Das richtige Verhalten nach IT Sicherheitsvorfällen

Bei einer Datenpanne, also einem IT-Sicherheitsvorfall, bei dem es zu einer Verletzung des Schutzes personenbezogener Daten kommt, sind bestimmte Schritte nach der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) erforderlich. Diese Schritte dienen dazu, die Folgen der Panne zu minimieren und die Betroffenen sowie die zuständigen Behörden angemessen zu informieren.

Read More

Hackerangriff auf Klemmbaustein Online Shop BlueBrixx

BlueBrixx, ein Händler für Klemmbausteine mit einem deutschlandweiten Shop Netzwerk, hat seine Kunden über einen Cyberangriff informiert. Durch diesen Angriff wurden verschiedene sensible Daten von Kunden unberechtigt eingesehen, jedoch nach aktuellem Wissensstand keine Zahlungsdaten. Betroffen sind Namen, E-Mail-Adressen, Rechnungs- und Lieferadressen, bestellte Artikel und Passwörter in verschlüsselter Form. Kreditkarten-, Bankkonten- und PayPal-Informationen waren nicht betroffen, da die Bezahlungen über einen externen Dienstleister abgewickelt werden. BlueBrixx hat sofortige Maßnahmen ergriffen, darunter die Benachrichtigung von Polizei und die hessischen Datenschutzbehörden, und rät Kunden, ihre Passwörter zu ändern. Die Website ist nach einer vorübergehenden Abschaltung wieder in Betrieb.

Read More