Der deutsche Wiederverkäufer für Elektronik asgoodasnew wurde Anfang März 2026 Opfer eines Hackerangriffs. Über eine Sicherheitslücke in einem Zahlungsmodul eines Drittanbieters erlangten Angreifer Zugang zu Kundendaten – Namen, Adressen, E-Mail-Adressen, verschlüsselte Passwörter und Bestellhistorien von bis zu 1,8 Millionen Personen könnten abgeflossen sein. Das Unternehmen hat reagiert und alle Passwörter vorsorglich zurückgesetzt.
Besonders brisant ist die Kombination aus Kontaktdaten und Bestellhistorie: Damit lassen sich täuschend echte Phishing-Mails formulieren, die auf konkrete Bestellungen Bezug nehmen. Wer also eine Mail erhält, in der angebliche Probleme mit einer früheren Bestellung erwähnt werden, sollte höchste Vorsicht walten lassen.
Empfehlung: Passwort bei asgoodasnew sofort ändern – und überall dort, wo dieselbe Kombination verwendet wurde. Einen Passwortmanager nutzen. Eingehende Mails mit Bezug auf Bestellungen kritisch prüfen, keine Links anklicken, keine Anhänge öffnen. Über einen Leak Checker (z. B. haveibeenpwned.com) prüfen, ob die eigene E-Mail-Adresse in bekannten Datenlecks aufgetaucht ist.