Unit42 berichtet Anstieg von Malware-initiierten Schwachstellenscans
Eine Untersuchung von Palo Alto’s Unit42 hebt einen beunruhigenden Trend hervor: Malware-initiierte Schwachstellenscans nehmen zu. Im Gegensatz zu direkten Scans, die lange Zeit die Norm waren, nutzen Angreifer jetzt infizierte Hosts, um umfangreiche Scans durchzufĂŒhren und Schwachstellen in Netzwerken und Systemen zu identifizieren.
Durch die Nutzung kompromittierter Hosts können Angreifer ihre Spuren verwischen und geografische Sperren umgehen. Dies ermöglicht ihnen nicht nur, ihre Angriffe zu verbergen, sondern auch ihre Botnetze auszudehnen und die Ressourcen der infizierten GerÀte zu nutzen, um ein höheres Volumen an Scananfragen zu generieren.
Dank der Analyse von Verhaltensmustern und bekannten Bedrohungssignaturen ist es möglich, sowohl bekannte als auch neu aufkommende Scanmuster zu erkennen. Dazu sind jedoch fortgeschrittene URL-Filtering Techniken in Web Application Firewalls und Next Generation Firewalls zu implementieren.
Als Beispiel nennt Palo Alto das Mirai-Botnetz, das kontinuierlich sein Arsenal zur Verbreitung erweitert. Eine kĂŒrzlich beobachtete Zunahme von Scans zielte auf eine spezifische Schwachstelle in Zyxel-Routern ab. Ferner berichteten Sie auch ĂŒber einen Anstieg der Scans wurde auch im Zusammenhang mit kĂŒrzlich aufgedeckten Ivanti-Schwachstellen beobachtet. Innerhalb weniger Tage nach der Bekanntgabe stieg die Zahl der gescannten Ziele sprunghaft an, was die AgilitĂ€t von Angreifern bei der Ausnutzung neuer Schwachstellen verdeutlicht.
Den vollstÀndigen Bericht lesen sie hier.