VMware Avi Load Balancer: Schwachstelle legt Informationen offen

VMware hat kürzlich ein Advisory für den VMware Avi Load Balancer herausgegeben, um mehrere Sicherheitsanfälligkeiten zu beheben, die unter den Kennungen CVE-2024-22264 und CVE-2024-22266 geführt werden. Diese Schwachstellen wurden erstmals am 7. Mai 2024 identifiziert und am selben Tag in einem initialen Sicherheitshinweis veröffentlicht.

Die erste Schwachstelle, CVE-2024-22264, betrifft eine Privilegienerweiterung, durch die ein Angreifer mit Administratorrechten in der Lage ist, als Root-Benutzer Dateien auf dem Hostsystem zu erstellen, zu ändern, auszuführen oder zu löschen. Diese Anfälligkeit wurde als wichtig eingestuft, mit einem maximalen CVSSv3-Basisscore von 7,2. Um diese zu beheben, empfiehlt VMware ein Update auf die in der ‘Fixed Version’-Spalte der ‘Response Matrix’ angegebene Version.

Die zweite Sicherheitslücke, CVE-2024-22266, ermöglicht die Offenlegung von Informationen, da Systemprotokolle Cloud-Verbindungsinformationen im Klartext enthalten können. Diese Schwachstelle wurde als moderat schwerwiegend bewertet, mit einem maximalen CVSSv3-Basisscore von 6,5.

Beide Updates stehen zum Download zur Verfügung und können über die offiziellen VMware-Portale bezogen werden. VMware betont, dass es keine Workarounds oder zusätzliche Dokumentationen für diese Schwachstellen gibt und rät dringend zur Installation der Updates, um potenzielle Risiken zu minimieren.

Die Entdeckung dieser Schwachstellen wurde den VMware-Sicherheitsforschern Max Rozendaal und Robin Wolters von Secura B.V. zugeschrieben.

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