Auf dem Blog von Günther Born wird berichtet, dass Balkonkfraftwerkbesitzer über die Deye-Cloud auf Solardaten einer fremden Person zugreifen konnte. Die Wechselrichter von Deye, die in vielen Balkonkraftwerken und Solaranlagen in Deutschland eingesetzt werden, sind über das Internet verbunden und speisen Daten in eine Cloud in China. Dies wirft nicht nur erhebliche Datenschutzprobleme auf, da fremde Anlagendaten samt persönlicher Informationen sichtbar wurden, sondern ist über dies noch schlecht programmiert, so dass man Anlagendaten fremder Besitzer angezeigt bekommt. Deye bestritt laut Born das Problem, und verweist darauf, dass die Nutzer die fremden Anlagen selbst angelegt haben sollen.
Aus Datenschutzsicht finden wir dies einen Alptraum: nicht nur, dass personenbezogene Daten scheinbar in einem Land ohne angemessenes Datenschutzniveau verarbeitet werden, sondern auch weil hier offensichtlich auch nach Nachfrage jegliche Verantwortung von sich gewiesen wird. Wir warten gespannt, was die Landesdatenschutzbeauftragten zu dem Thema zu sagen haben.
Für weitere Details lesen Sie den vollständigen Artikel auf Borncity.
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